Leitfaden für Anmelder - 2. Teil
Der Weg zum europäischen Patent
 


 

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Leitfaden für Anmelder - 2. Teil    
A. Allgemeiner Überblick   B. Das EPA als PCT-Anmeldeamt
Vertragsstaaten des PCT und des EPÜ Die Rolle des EPA in der europäischen Phase Vertretung in der internationalen Phase

Vertragsstaaten des PCT und des EPÜ


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Am 1. Dezember 2005 waren folgende 31 Staaten Vertragsstaaten des EPÜ:


Belgien (BE), Bulgarien (BG), Dänemark (DK), Deutschland (DE), Estland (EE), Finnland (FI), Frankreich (FR), Griechenland (GR), Irland (IE), Island (IS), Italien (IT), Lettland (LV), Liechtenstein (LI), Litauen (LT), Luxemburg (LU), Monaco (MC), Niederlande (NL), Österreich (AT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Schweden (SE), Schweiz (CH), Slowakei (SK), Slowenien (SI), Spanien (ES), Tschechische Republik (CZ), Türkei (TR), Ungarn (HU), Vereinigtes Königreich (GB) und Zypern (CY).

Art. 64 PCT

PCT-Leitfaden der WIPO, 325



Alle EPÜ-Vertragsstaaten sind auch Vertragsstaaten des PCT und für alle ist auch dessen Kapitel II verbindlich (zum jeweils aktuellen Stand vgl. den PCT-Newsletter und das ABl.). Das EPA kann somit als Bestimmungsamt oder ausgewähltes Amt für jeden EPÜ-Vertragsstaat tätig werden, sofern die internationale Anmeldung an oder nach dem Tag eingereicht wurde, an dem das EPÜ in dem betreffenden Staat in Kraft getreten ist. Auf der Grundlage einer internationalen Anmeldung, die vor dem Inkrafttreten des EPÜ in einem EPÜ-Vertragsstaat eingereicht wurde, kann also kein europäisches Patent erteilt werden. In einigen EPÜ-Vertragsstaaten kann der Anmelder nur über die europäische Phase Patentschutz erlangen, da diese Staaten die Möglichkeit ausgeschlossen haben, dass internationale Anmeldungen vor ihrem nationalen Amt in die nationale Phase eintreten (vgl. 38). Zu "Erstreckungsstaaten" siehe 39 ff.